Testfahrt am 25.07.77

Rudi hatte mit Unterstützung von Wilfried, Manfred und Gerhard B. das Floß in wochenlanger Arbeit zusammengebaut.

Am 25.07.77 war es soweit, der Stapellauf konnte gemacht werden.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollte es aufkommen,  was die theoretischen Berechnungen bezüglich Eintauchtiefe und Tragfähigkeit von Gerhard Z.  wert sind. Als "Balast" haben wir meinen langjährigen Schulfreund, Hans-Werner der gerade auf Heimaturlaub vom Persischem Golf in Salzburg Urlaub machte, an Bord mitgenommen.

In Hagenau in der Nähe der Autobahnbrücke wurde die C93 zu Wasser gelassen. Siehe  Bilder.

Mit großer Freude haben wir festgestellt, dass unser Floß schwimmfähig ist. Einziger Negativpunkt war, wir mußten immer darauf achten, dass wir das Gewicht auf die Gesamtfläche gleichmäßig verteilten. Das heißt, wenn z.B. vier Personen sich am Heck zusammengesetzt hätten, wäre das Floß vorne soweit aufgestiegen, dass die Vier nasse Füße bekommen hätten.

Wir haben keine Schiffstaufe mit Sekt vorgenommen, jedoch eine Kiste Bier zur Jungfernfahrt mitgenommen. Diese mußte jedoch in Oberndorf bereits wieder aufgefüllt werden, weil dieser Julitag so heiß und schwül war.
Oberndorf-Laufen, eine  historische Stadt, die durch die Salzachschifffahrt
im Mittelalter große Bedeutung hatte, ist heute wieder zu einer Stadt zusammengewachsen. Oberndorf  ist durch das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" weltberühmt geworden.
In der Höhe von Eching hat uns ein Gewitter überrascht. Da haben wir das erste mal erlebt, wie schwierig es ist das Gefährt zielgenau anzuhalten. Auf einem Jagdstand haben wir den Regen abgewartet und sind anschließend bis nach Riedersbach weitergefahren. Soweit ist die Probefahrt zur vollsten Zufriedenheit verlaufen. Lediglich die Verschraubung der oberen Umrandung mußte verbessert werden, ansonsten war alles in Ordnung.

 

Salzachbrücke Laufen -> Oberndorf.